VON: JULIA KNAKE
Auch in diesem Jahr setzen sich die Favoriten durch!
Zum ersten Mal gingen in der ersten und zweiten Liga jeweils zehn Mannschaften, in 5er-Gruppen aufgeteilt, an den Start. Abgerundet wird die DRL 2012 durch eine neu eingeführte dritte Liga mit 6 Mannschaften. Für die Mannschaften der ersten beiden Ligen ging es in diesem Jahr darum, sich in der Hinrunde unter den besten zwei Mannschaften der jeweiligen Gruppe wiederzufinden, um sich so für die Meister- bzw. Aufstiegsrunde zu qualifizieren. Die dritt- bis fünft-platzierten der Gruppen spielen im Oktober in Berlin für die entsprechende Liga eine Abstiegsrunde aus. Aus der dritten Liga steigen zwei Mannschaften in die zweite Liga auf.
In diesem Jahr ging das Racketlon-Team Minden-Lübbecke erstmalig als amtierender Deutscher Meister, und damit als Mitfavorit auf den Titel, ins Rennen. Die Ostwestfalen patzten jedoch in derselben Besetzung wie im Meisterjahr 2011 gleich im ersten Spiel gegen die stark aufspielenden Neuberger. Durch die Siege gegen Linden, die Ballmacht aus Schwaben und das Team Rhein-Ruhr konnten sie sich am Ende aber trotzdem über einen zweiten Platz und damit über den Einzug in die Meisterrunde freuen. „Das war echt knapp. Eine Niederlage in einem der letzten drei Spiele und der Traum von der Titelverteidigung wäre schon nach der Hinrunde geplatzt“, zeigte sich auch Oliver Grau (RT Minden-Lübbecke) nach dem Wochenende erleichtert. Gruppensieger wurden die Racketeers Linden. Mit nur einer Niederlage gegen den Titelverteidiger sicherten sie sich souverän den ersten Platz. Unglücklich hingegen verlief das Wochenende für das Team Body & Ball aus Neuberg. Nach dem Paukenschlag zu Beginn, verloren sie die Partien gegen Schwaben und Linden und kämpfen so in der Rückrunde gegen den Abstieg. Ebenfalls in der Abstiegsrunde die Ballmacht Schwaben und das Team Rhein Ruhr.
Ein klareres Bild ergab sich in der zweiten Gruppe. Aufsteiger Bremen/Hamburg konnte alle Spiele für sich entscheiden und wurde somit souverän Gruppenerster. In den letzten beiden Spielen dadurch geschwächt, dass der Deutsche Meister Thorsten Deck eher abreisen musste, sicherte sich die Racket-Connection Heidelberg den zweiten Platz. „Zum Glück konnten wir unser letztes Spiel gegen Berlin trotz des Fehlens von Thorsten knapp für uns entscheiden“, freute sich die Heidelbergerin Svenja Kleb nach dem für ihre Mannschaft erfolgreichen Wochenende. Bei ihrem Heimspiel in der Rückrunde müssen die Preussenrax aus Berlin (4:4 Punkte) gegen den Abstieg spielen. Ebenso die Rhein-Main Racketlions (2:6 Punkte) sowie das RT Minden-Lübbecke 2 (0:8 Punkte).
In der ersten Gruppe der zweiten Liga sicherte sich Nürnberg den Gruppensieg. Sie gewannen alle Spiele. Zweiter wurde das zweite Team aus Neuberg, die sich damit - neben den Franken - für die Aufstiegsrunde qualifizieren konnten. Gegen den Abstieg spielen in der Rückrunde Berlin 2 (4:4 Punkte), Rhein Ruhr 2 (2:6 Punkte) sowie Erfde (0:8 Punkte).
Im letzten Jahr noch abgestiegen, könnte das zweite Team aus Heidelberg in diesem Jahr den direkten Wiederaufstieg schaffen. Sie gewannen all ihre Spiele sehr souverän und stehen zu Recht auf dem Spitzenplatz in der zweiten Gruppe. Dass sie in der zweiten Liga oben mitspielen können, zeigte einmal mehr das Team aus Hannover. Mit lediglich einer Niederlage gegen Heidelberg und einem daraus resultierenden Punkteverhältnis von 6:2, sicherten sich die Niedersachsen einen Platz in der Aufstiegsrunde. Gegen den Abstieg spielen im Oktober Minden-Lübbecke 3 (4:4 Punkte), Köln (2:6 Punkte) und Bremen/Hamburg 2 (0:8 Punkte).
In der dritten Liga bestätigte das neugegründete Team Freiburg um Vize-Weltmeisterin Nathalie Zeoli ihre Favoritenrolle und steht an der Spitze der Tabelle. Platz zwei belegt zurzeit das Team aus Moers, die ebenfalls noch keine Niederlage zu verbuchen hatten. Berlin 3 liegt in Lauerstellung auf der dritten Position. Die unteren Ränge belegen Bremen/Hamburg 3, Lübeck und Minden-Lübbecke 4. Da jede der sechs Mannschaften in der Hinrunde erst vier Spiele bestritten hat, wird das letzte Gruppenspiel in der Rückrunde ausgetragen. Die besten drei Mannschaften spielen die zwei Aufsteiger noch einmal aus. Die schlechtesten drei Mannschaften spielen ebenfalls noch einmal jeder gegen jeden.
Ein großes Lob gab es am Ende einmal mehr für die tolle Organisation des Teams rund um Stephan Frenkel und Oliver Grau. „Was die Jungs hier Jahr für Jahr leisten ist der absolute Wahnsinn. Ohne solch eine Organisation könnte das Wochenende nicht so reibungslos ablaufen“, freute sich DRaV Sportwart Alex Köpf. Ein großer Dank gebührt außerdem dem Team des Sportparks Fürth, die ebenfalls großen Anteil an dem erfolgreichen Wochenende hatten.
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