VON: JULIA KNAKE
Die 3. Deutschen Racketlon Meisterschaften waren ein voller Erfolg. Großes Lob gab es vor allem für den austragenden Verein, das Racketlon-Team Minden Lübbecke. „Das Organisationsteam um Stephan Frenkel und Oliver Grau hat wieder einmal einen tollen Job gemacht. Es erfordert einen großen organisatorischen Aufwand, solch ein Turnier auszurichten.“, so der erste Vorsitzende des Deutschen Racketlonverbandes Thomas Köppel.
![]() Alle Teilnehmer der DRM/DRL 2011 |
Der überragende Spieler des Wochenendes war einmal mehr Thorsten Deck. „Er spielt einfach in einer Liga für sich“, sagte Ottmar Neidhardt, Finalist und Heidelberger Mannschaftskollege von Deck nach seinem verlorenen Finale. So ist zu erwähnen, dass Deck bei seinen fünf Spielen auf dem Weg zum deutschen Meistertitel kein einziges Mal ins Tennis musste, da er in jedem Spiel bereits vor dem Tennis uneinholbar in Führung lag. Einen guten dritten Platz teilten sich die beiden Bremen/Hamburger Teamkollegen Lars Bosselmann und Christian Wiesner.
Den Titel bei den Damen sicherte sich zum ersten Mal Nathalie Zoeli. Sie gewann das Finale gegen Silke Altmann. Der Schlüssel zum Erfolg war vor allem, dass sie im Tischtennis und Badminton nur knapp gegen Altmann verlor und im Squash sogar gewinnen konnte. Der dritte Platz ging kampflos an die Hannoveranerin Anastasiya Bruzgina.
Das B-Feld der Herren wurde von Newcomer Thorsten Lentfer aus Bremen/Hamburg dominiert. In dieser Konkurrenz gab es einige Überraschungen. So mussten die Top 5 gesetzten spätestens im Viertelfinale ihre Segel streichen. Im Halbfinale setzte sich der Hamburger noch vor dem Tennis gegen den ebenfalls ungesetzten Jens Wieth durch. Das andere Halbfinale entschied der Berliner Peter Ibach gegen Oliver Kudicke knapp für sich. Im Finale musste er sich dann jedoch Lentfer geschlagen geben, der im Finale zum ersten Mal überhaupt ins Tennis musste.
Die Herren-C-Konkurrenz konnte der Nürnberger Christian Ried für sich entscheiden. Der an Position vier Gesetzte setzte gewann sein Finale klar gegen die Nummer drei der Setzliste, Ralf Dörrenhaus vom Racketlon-Team Rhein-Ruhr. Bei seinem Heimspiel belegte Hendrik Laxa vom RT Minden-Lübbecke kampflos den dritten Platz.
In dem B-Feld der Damen konnte sich die an Position zwei geführte Sandra Kutz von den Preussenrax Berlin durchsetzen. Sie gewann ihr Finale gegen die topgesetzte Heidelbergerin Ina Wisser-Fess, die mit ihrem zweiten Platz jedoch sichtlich zufrieden war. Über Platz drei durfte sich Carola von Heimburg aus Hannover freuen.
Für die Juniorinnen U21-Konkurrenz hatten sich nur drei Spielerinnen angemeldet. Es spielte hier „jeder gegen jeden“. Sarina Leibig, die beide Spiele gewinnen konnte, sicherte sich mit Platz eins den Titel „Deutsche Juniorinnenmeisterin 2011“. Platz zwei ging an die Heidelbergerin Svenja Kleb. Leonie Hartmann wurde Dritte.
Erfreulicher gestaltete sich die Teilnehmerzahl bei der gemischten Jugend U13. Sieben Jugendliche spielten den Titel unter sich aus. Der strahlende Sieger war am Samstagabend Julius Bethin aus Bremen. Er setzte sich im Finale gegen den Lübbecker Jonas Schwarze durch. Platz drei ging an Alexander Montgomery Gersdorf, der im kleinen Finale gegen Clemens Struck gewinnen konnte.
Neuer "Deutscher Meister" bei den Veteranen Ü45 ist der amtierende Weltmeister Christian Alte. Damit wurde er seiner Favoritenrolle gerecht. So gewann er das Finale gegen den Neuberger Dauerbrenner Volker Sach. Platz 3 ging kampflos an Joachim Gersdorf.
Alle Ergebnisse sind auf www.drm.4rackets.de online.
Deutscher Racketlon Verband e.V.
Thomas Köppel
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