Christian Alte gewinnt WM-Titel bei den Senioren Ü45
Glückwunsch, Christian Alte! Der Bundesligaspieler von Preussenrax Berlin holte sich bei den Weltmeisterschaften im niederländischen Zoetermeer Gold in der Seniorenklasse Ü45. Damit ging zum zweiten Mal überhaupt und erstmals in einer männlichen Konkurrenz der WM-Einzeltitel in einem Main Draw nach Deutschland.
Bereits im Viertelfinale stellte Alte, an Nummer drei gesetzt, die Weichen auf Turniersieg, als er in einem Viertelfinal-Krimi Titelverteidiger Peter Bittar (Schweden) entthronte. Im Endspiel gegen Peter Sakovics aus Ungarn machte der Berliner den Triumph bereits in seiner Paradedisziplin Squash perfekt.
Für das zweite sportliche Highlight aus deutscher Sicht sorgten bei den Juniorinnen U21 die Heidelbergerin Svenja Kleb (Silber) und Sarina Leibig aus Nürnberg (Bronze), die lediglich von Kerstin Peckl aus Österreich bezwungen wurden.
Knapp am "Triple" schrammte Alex Czerny (Neuberg) vorbei, der in den letzten beiden Jahren die D- und C-Klasse gewann. Diesmal reichte es "nur" zu Bronze in der B-Konkurrenz, nachdem er hauchdünn das Halbfinale verloren hatte.
Ebenfalls den dritten Platz holten Raphael Leibig (Junioren U13) und Emanuel Pudimat (Herren D). Knapp die Podestplätze verpassten Heinz Nowicki (Senioren Ü45), Henning Kleb (Junioren U21) und Joachim Gersdorf (Herren C) mit ihren vierten Plätzen.
Achtbar schlugen sich die deutschen Herren in der Königsklasse: Jörn Sültrup (Minden-Lübbecke) stand in der zweiten Partie gegen den österreichischen Weltranglisten-Dritten Joey Schubert vor einer Sensation. Alex Köpf (Linden) scheiterte eine Runde später gegen Emil Bergander (Dänemark)
Bis ins Viertelfinale marschierte Lars Bosselmann, verlor dort gegen Titelverteidiger Christoph Krenn aus Österreich. Der Lohn: ein toller fünfter Platz. Sportwart Alex Köpf freute sich über das Abschneiden der deutschen Athleten: "Wir sind in der Beite, aber auch in der Spitze sehr gut aufgestellt."
Die Teilnehmer zeigten sich mit der Turnierorganisation in Zoetermeer sehr zufrieden: Top-Anlage mit tollen sportlichen Bedingungen und einem perfeken Zeitplan. Schade lediglich, dass durch eine fehlende Tribüne keine richtige Center-Court-Atmosphäre aufkommen wollte.
UK
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